Die Herzen der Biertrinker wird es freuen
- und das im wahrsten Sinne das Wortes: Maßvoller Biergenuß
hat eine günstige Wirkung auf den Cholesterin- und Fettstoffwechsel,
und schützt somit vor Herzinfarkt und Schlaganfall. Aber
wie schafft es das? Ganz einfach - Bier erhöht den Anteil
an herz- und gefäß-schützendem HDL-Cholesterin im Blut,
das auch "gutes Cholesterin" genannt wird. Außerdem
wird verhindert, das Bluplättchen verklumpen und somit Ge-rinnsel
bilden, die natürlich die Blutgefäße verschlißen können.
Aber warum steigt das "gute Cholesterin" bei moderatem
Bierkonsum? Der Alkohol greift positiv in den Stoffwechsel
der sogenannten Lipoproteine ein, dabei handelt es sich
um einen Art Träger, die Cholesterin und Fett im Blut transportieren.
Im Prinzip also eine Art Taxi für eine ganze besondere Art
von Kunden. Cholesterin hat viele Aufgaben und ist notwendig
für die Bildung von Hormonen und Vitaminen, dabei kann es
auf zwei Arten in den Körper gelangen: entweder über die
Nahrung, oder es wird vom Körper selber gebildet. Die Lipoproteine
fahren aber nicht nur in eine Richtung: zum einen sorgen
sie da-für, das Cholesterin über die Aterien in die Körperzellen
gelangt und zum ande-ren sorgen sie gleichzeitig dafür,
das überschüssiges Cholesterin den Körper so schnell wie
möglich verläßt.
Frauen fahren eher ohne Alkohol
Neue wissenschaftliche Untersuchungen belegen, daß junge
Frauen am Steuer sich weniger risikoorientiert verhalten
als ihre männlichen Altersgenossen. Der Deutsche Brauer-Bund
führt deshalb seit zwei Jahren eine Kampagne , "PLAY
OFF - One For Four" durch. Bei der Aktion handelt es
sich um eine Initiative gegen Alkoholmißbrauch bei jungen
Erwachsenen. Dabei geht es um ein Spiel für Fahrer, die
sicher zuhause ankommen wollen. Junge Leute tun sich zusammen
und einer, der sich verpflichtet nüchtern zu bleiben, fährt.
Die Folge: Meist sind es Frauen, die am Steuer sitzen. Frauen
setzen sich demnach nicht so schnell mit Alkohol hinter
das Steuer wie Männer. Ob es daran liegt, daß Frauen vernünftiger
sind ..., oder mögen sie Bier nicht so gerne?