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Sponsoring ist heute mega-in

Sponsoring schein sowieso das Zauberwort der Zukunft zu sein. Mit Unterstützung der "Rolling Stones-Tournee" im Sommer 1998 testet Deutschlands Braugruppenriese Binding derzeit mit der Marke Radeberger in größerem Umfang den Bereich Sponsoring, bewegt sich in Lichers Spuren, die den Reitsport und die Tour de France für sich zusätzlich entdeckt haben. In der Brauszene scheint sowieso ein echtes Sponsorfieber ausgebrochen zu sein. Während Veltins auf Autorennen mit dem Fomel 1-Weltmeister von 1997 Villneuve und Fußball setzt, hat neben Binding und Licher auch Diebels die poppige Musikszene entdeckt. Bitburger setzt weiterhin lieber auf den Sport und Fußball. Henninger läßt sein berühmtes Radrennen um den Henninger Turm bejubeln, während Tuborg/Hannen das Kultursponsoring mit Stella Musicals für sich entdeckt hat.

Werbe TV-Müdigkeit nimmt zu

Ein Grund für beim Sponsoring zunehmenden Aktivitäten dürfte die Erkenntnis sein, daß laut Fachzeitschrift Horizont es zwar "Lob für bessere Fernsehspots" gibt, aber die "Flut die Seher nervt". Nur jeder dritte Deutsche, das hat eine aktuelle Untersuchung von TV-Today ergeben, ist für die Beibehaltung der jetzigen Unterbrecherwerbung. Bereits 75 % der Fernsehzuschauer finden TV-Spots "nervig". Fast jeden zweiten Fußball-Interessierten stören Werbeeinblendungen.

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Quelle: BIER FÜR DUMMIES dt. Ausgabe D.Kann, H. Latz-Weber und G.Mühlwitz
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